Die Branche und das Hochwasser

Veröffentlicht: Juli 15, 2013 von fluthelfer in Zentrale der Deutschen Fluthilfe

Juni 2013: Land unter in Süd‐ und Mitteldeutschland. In Deggendorf schauen nur noch Hausdächer aus den Fluten, im Elbsandsteingebirge sind abgetauchte Dörfer ein Dejá‐Vu der unschönen Art. Das noch so junge Jahrhundert hat schon zwei Jahrhundertfluten hinter sich. Und mittendrin hat auch die Mineralölbranche alle Hände voll zu tun.

„Das ging alles irre schnell“, sagen Johann Berger und Lutz Winkler. An unterschiedlichen Ecken Deutschlands sind die beiden Mineralölhändler zu Flutopfern geworden. Und zwar auf dramatische Weise:

Es ist der 2. Juni. Ein Sonntagabend. Gegen 18 Uhr klingelt bei Maier|Korduletsch Energie in Vilshofen das Telefon. Der Ort liegt an der Donau, ist aber gut geschützt. Der Firmensitz ist weit weg vom hohen Pegel, ungefährdet. Trotzdem verheißt der Anruf nichts Gutes. „Das waren die Österreicher“, sagt Geschäftsführer Johann Berger: „Alarm für unsere freie Tankstelle in Schärding.“ Die liegt nur 100 Meter hinter der deutschen Grenze. Ungünstig: Die Grenze wird durch den Inn markiert – und auch der ist proppenvoll. Berger trommelt Leute zusammen. Wenig später brechen 15 kräftige Männer per Lastwagen ins 40 Kilometer entfernte Schärding auf. Kurz nach Mitternacht haben es die Mitarbeiter immerhin geschafft, Kassen, Kühlaggregate und sonstige Elektronik abzubauen. Die Waren aus dem Shop werden auf die Lkw verladen und in die Firmenzentrale nach Vilshofen gebracht. Mehr geht nicht, die Stadtwerke haben lange gewartet, schalten nun den Strom ab. Im Dunkeln überlässt der Trupp die Station dem Wasser. Und das kommt gewaltig, wie Berger schildert: Montag 6 Uhr steht die Tankstelle bereits 1,20 Meter unter Wasser, am Nachmittag ist mit etwa 1,60 Meter der Scheitel erreicht. „Und am Dienstagmorgen war alles weg“. Mal abgesehen von einer 30‐Zentimeter‐Schlammschicht! Da war das Einsatzkommando gleich noch einmal gefragt.

Ortwechsel nach Sachsen, wo das Hochwasser bereits 2002 erbarmungslos zuschlug. Lutz Winkler unterhält im idyllischen Amtsberg einen gutgehenden Brennstoffhandel. Das ehemalige Fabrikgelände wurde einst mit Wasserkraft betrieben, liegt direkt an der Wilisch. Das Bächlein führt unter normalen Umständen 20 Zentimeter Wasser. Nicht so an jenem 2. Juni. „Erst einmal sah es so aus, als hätte sich die Lage stabilisiert“, sagt Winkler, der den Firmensitz mit Sandsäcken verbarrikadiert hatte und sich sicher wähnte. Aber dann stieg das Wasser innerhalb von 30 Minuten um 50 Zentimeter, habe die Säcke einfach weggespült. Auf 3 Meter, schätzt der Händler, sei der Pegel vor seiner Haustür gestiegen – einfach zu viel. Eingebüßt haben die Winklers Holzbriketts, die eigene Ölheizung, und auch ein Tankanhänger und ein Multicar standen im Wasser. Kritiker würden fragen: Warum rettet der Mann nicht sein Inventar, schafft die Fahrzeuge weg? Winkler: „Das ging dann nicht mehr. Wenn man den Hof so schützt, dass nichts herein kommt, dann ist er natürlich auch in die andere Richtung dicht.“

Wie im österreichischen Schärding war auch das Wasser im sächsischen Amtsberg schnell wieder weg. „Das war gut für die Psyche. Außerdem hatten wir viele Helfer“, sagt Winkler. Die Unterstützung sei großartig gewesen, berichten beide Händler. Bei Maier|Korduletsch zum Beispiel hat ein befreundetes Unternehmen aus Franken angerufen, hätte gern mit einem Tankwagen ausgeholfen. In Sachsen registriert Winkler sogar so etwas wie „solidarische Heizölbestellungen“ von treuen Kunden. Von „seinem“ Wärmemarkt‐Verband, dem SBMV, hat der Händler 500 Euro bekommen. Auch die staatlichen Gelder fließen unbürokratisch, Winkler hält bereits 1.500 Euro Soforthilfe in Händen. Ein reiches Land kann derlei Probleme offenbar schultern. „Vor allem, wenn Wahlen sind“, sagt Winkler mit Augenzwinkern.

Kein Vorwurf an die Behörden

Aber haben die Behörden in punkto Informationen versagt? Beide Firmenchefs schütteln den Kopf. Trotz geringer Vorwarnzeit kein Vorwurf – das mögliche Ausmaß war ja zumindest zu ahnen, nur die schnelle Abfolge habe schlichtweg alle völlig überrascht. „Es gibt in Sachsen gute Info‐Netzwerke“, sagt Winkler, der ans Meldezentrum Hochwasser angeschlossen ist und per SMS über die aktuellen Gefahrenstufen stets informiert war. Allerdings hätten sich die SMS eben überschlagen.

Übrig geblieben sind Schlamm und Verwüstung – die bodennahen Bereiche sind in beiden Unternehmen komplett hinüber. Trotz allen Ärgers überwiegt bei den „Flutopfern“ im Gespräch mit dem Brennstoffspiegel eher die Aufbruchsstimmung als die Trauer. Man darf sich auch aufs Glück im Unglück konzentrieren: Vilshofen liegt direkt an der Donau. Dennoch habe es neben der Firma auch keinen der Angestellten persönlich erwischt, freut sich Berger. Und auch aus Sachsen kommen optimistische Töne: „Für uns ist das kein Untergang“, sagt Winkler. Zwar rechnet der Händler mit etwa 15.000 Euro Aufwendungen, die ihm keine Versicherung ersetzen wird.

Enthalten seien da aber auch Posten, die ohnehin wegen Modernisierung früher oder später angefallen wären. Auch habe Winkler angeregt, andere bei der Verteilung von Flutgeldern zu bevorzugen: „Als langjährig erfolgreicher Händler hier vor Ort können wir die Katastrophe vermutlich besser schultern als so mancher, dessen ganzes Hab und Gut im Wasser stand.“ Und auch Johann Berger sagt: „Wir müssen jetzt eins nach dem anderen machen und die Tankstelle möglichst schnell wieder ans Netz bringen.“ Sprach’s, obwohl zu dem Zeitpunkt noch nicht feststeht, ob die Elektronik in den Zapfsäulen der Station in Schärding noch zu retten war. Hohe Selbstbeteiligungen im mittleren fünfstelligen Bereich seien durchaus üblich. Nun müsse man abwarten, wie hoch der Schaden ist. Der Ausfall der Einnahmen sei jedenfalls nicht versichert. Wieder öffnen will Maier|Korduletsch seine Ösi‐Tankstelle binnen zweier Wochen: „Quasi provisorisch: Tisch mit Kasse, erst einmal ohne Shop. Denn da muss der Boden raus.“

Um dieses Szenario ist Herwarth Zickler gerade noch herumgekommen. Die freie Tankstelle in Bad Köstritz habe „wie eine Insel“ im Hochwasser der Weißen Elster gethront. „Am Ende hat nur ein Zentimeter bis zu den Zapfsäulen gefehlt“, schildert der FTB‐Mitarbeiter. Einfach Glück gehabt? „Nee, echte Baukunst“, scherzt Zickler, dem weiteres Ungemach erspart blieb: kein wesentlicher Schaden, keine Umweltverschmutzung. Zur Sicherheit hatten die Verantwortlichen nicht nur ihre Erdtanks füllen lassen, sondern auch einen Bauschutt‐Container darauf platziert.

„Ein leerer Tank ist wie ein Schiff im Sturm.“

Sicherungsmaßnahmen wie diese sind wichtig – allzu häufig wird die gewaltige Kraft des Wassers unterschätzt. „Allerdings haben wir den Eindruck, als hätte das schlimme Hochwasser von 2002 die Menschen sensibilisiert“, sagt Gerd Germo, der technische Leiter von Tankstellenbauer und Contractor Tokheim in der Region um Halle/Saale. Bundesweit wurden Zapfsäulen vorher demontiert und Tanks gefüllt, damit diese nicht bei steigendem Grundwasser aufschwimmen. Kraftstoff ist zwar leichter als Wasser, aber schwerer als Luft. So wird der Spielraum größer, letztlich eine Formel aus dem Physik‐Unterricht: Auftrieb. „Einen leeren Tank können Sie sich vorstellen wie ein Schiff im Sturm“, sagt Tokheim‐ Kollege Edmund Brück.

Das ist natürlich auch bei Heizöltanks so. Trotzdem: Wenn Fernsehhubschrauber über den Krisenregionen kreisen, zeigen sie ab und zu nicht nur braunes Wasser, sondern auch regenbogenbuntes. Ausgelaufenes Mineralöl. Allerdings nicht nur aus Heizöl‐, sondern ebenso aus Fahrzeug‐ und Gewerbetanks. Aus Lostau, einem betroffenen Elbedorf, erfahren wir: Nicht überall stehen sichere Tanks – das sei auch eine Frage des Geldes. Wehrleiter Dirk Jeitner nimmt die Verursacher in Schutz: „Die können nix dafür. Das hätte niemand erwartet.“ Karin Pirl von der Kreisverwaltung Jerichower Land bestätigt: „Es gibt dort keine besonderen Anforderungen an Heizöltanks.“

Wo es die gibt, kann es für Schadenverursacher teuer werden. In ausgewiesenen Hochwassergebieten sind Aufschwimmsicherungen verpflichtend, geregelt auf Landesebene in den VAwS. Der auf Umweltschäden spezialisierte Anwalt Hans‐ Peter Vierhaus verweist auf ein BGH-Urteil von 1985, demzufolge man sich bei Hochwasser nicht zwingend auf höhere Gewalt berufen kann. Es komme darauf an, ob das Ereignis „nach menschlicher Einsicht und Erfahrung nicht vorhersehbar ist“. Der Rechtsexperte meint: „Wenn jemand im Hochwassergebiet siedelt oder sein Gewerbe betreibt, dürfte – gerade nach den Erfahrungen von 2002 – allerdings vorhersehbar sein, dass sich so etwas wiederholt.“ Folgerichtig empfiehlt Helmuth Schmücker, Experte für Gewässerschäden aus Henstedt‐Ulzburg: „Jeder, der in einem überflutungsgefährdeten Gebiet lebt, sollte entsprechend einschlägiger Vorschriften seinen Heizöltank so sichern, dass nach menschlichem Ermessen auch im Überflutungsfall keine Freisetzung von Heizöl erfolgen kann – etwa durch Verankern, Abdichtung des Tankraumes oder Auftriebssicherung.“

Für die Branche wichtig ist Schmückers Rat, mit Präventions‐Hinweisen gleich Kundenbindung zu betreiben: „Es ist ja auch ein nützlicher und hilfreicher Service, wenn der Mineralölhändler seine betroffenen Kunden darauf hinweist. Dieser muss das dann aber auch beherzigen.“

Damit Heizölhändler besser auf ihre Kunden zugehen können, hat sich ziemlich rasch ein großes Räderwerk in Bewegung gesetzt. Das Institut für Wärme und Oeltechnik hat eine Checkliste veröffentlicht, die Wärmemarkt‐Verbände fungierten als Multiplikator. Obwohl dabei nicht der Endverbraucher adressiert war, dürfte sich dieser Schritt als wichtig erwiesen haben, gilt doch der Händler in den Augen des Kunden auch als möglicher Helfer in der Not. Und so ist es zwar auch ein Marketinginstrument, aber dennoch kaum verwerflich, dass Maier|Korduletsch mit einer Anzeige in der Regionalpresse reagiert hat. Sinngemäß: „Probleme bei der Lagerung? Wir beraten und helfen gerne!“

Hersteller bieten Sonderaktionen

Solidarisch zeigen sich auch noch ganz andere Kreise. Man helfe sich sogar unter Konkurrenten, wenn es um Notfall‐Befüllung von gefährdeten Tanks geht, heißt es bei einer der großen Mineralölgesellschaften. Auch betroffene Pächter könnten Hilfe erfragen und würden nicht allein gelassen. Und dann sind da noch die Kesselhersteller, die mit Sonderaktionen für diejenigen aufwarten, die ihre Heizungsanlage in Folge von Hochwasser eingebüßt haben. Manche Hersteller lösen dies über Wertgutscheine, andere gewähren einen prozentualen Nachlass, wieder andere bieten eine Null‐Prozent‐ Finanzierung an. Die Liste der Aktionen und Anbieter ist lang, Heizölhändler können ihre betroffenen Kunden darüber informieren und damit eventuell die Neuanschaffung erleichtern. Wichtig ist unbedingt der Hinweis, dass sich in gefährdeten Gebieten die Mehrinvestitionen in auftriebssichere Tanks lohnt und die Flucht zu anderen Energieträgern dann unnötig ist, wenn die Wahrscheinlichkeit für ein Aufschwimmen gegen Null geht.

Sand gefahren, Wasserwerk verteidigt

Auch wo die Mineralölbranche nicht selbst zu nah am Wasser gebaut hat, gibt es berichtenswerte Hochwassergeschichten. Zwei Beispiele, die wahrscheinlich für eine viel größere Solidarität stehen:

Am 3. Juni wird es auch für Leipzig kritisch. Mineralölhändler Vogel ist als Teilnehmer unserer werktäglichen Heizöl‐Preiserhebung telefonisch nicht zu erreichen. Durch Zufall erfahren wir: Jens und Andreas Vogel sind auf Abwegen, fahren Sand an die Deiche der randvollen Weißen Elster. Kurzfristig ist Geschäftssinn zweitrangig und Solidarität zählt. „Nicht ganz uneigennützig, denn der Fluss ist nur 600 Meter weg, ein Deichbruch hätte uns auch geschadet“, sagt Jens Vogel. Erst habe man den eigenen Hof gesichert, aber als dann ein Haufen Fluthelfer am Hof entlang Richtung Fluss eilten, schnappten sich die Händler kurzerhand den Kohlelaster und fuhren hinterher.

Aus Berlin erfahren wir Ähnliches: Von dort aus ist Frithjof Engelke, Juniorchef von Engelke Energie, kurzerhand mit dem Technischen Hilfswerk als Fluthelfer ins sächsische Grimma aufgebrochen. Die Stadt, bereits 2002 Lieferant prägender Flutbilder, ist erneut besonders betroffen vom Hochwasser.

Engelke ist aus freien Stücken dabei, wie schon 2002 in der Prignitz. „Das war katastrophal. Selbst die Leute im ersten Stock waren betroffen“, schildert Engelke. acht Tage lang schlief der Trupp in Turnhallen, war an mehreren Orten im Einsatz. „Bei Wurzen haben wir ein Wasserwerk erfolgreich verteidigt“, sagt Engelke nicht ohne Stolz. Kein Wunder: Anderenfalls hätten 680.000 Haushalte in und um Leipzig ohne Trinkwasser dagestanden. In Pegau kommt der Heizölhändler sozusagen direkt mit seiner Branche in Berührung: „Dort trafen wir auf ausgelaufenes Heizöl, haben 36.000 Liter Wasser‐Öl‐Gemisch gereinigt.“ Und die Arbeit in Berlin? „Ach was, wir sind ein super Team. Die kümmern sich hier, damit ich mich um andere kümmern kann!“

SPEZIAL: Überschwemmung und Schäden an Tankstellen

Interview mit Uwe Meyer (energy Assekuranzmakler, Hamburg)

Sind die Waren üblicherweise versichert, wenn in Tankstellen der Shop geflutet wird?

Falls eine Versicherung gegen Elementarschaden besteht, wären grundsätzlich Überflutungsschäden am Gebäude und im Shop (Ware und Einrichtung) im Rahmen des jeweiligen Vertrages versichert.

Gibt es Ausfallzahlungen für die Tage, an denen die Station bedingt durch Wiederaufbau geschlossen bleiben muss?

Entgangener Gewinn und laufende Kosten wären nur dann abgesichert, wenn der Betroffene eine Elementar‐Betriebsunterbrechungs‐Versicherung abgeschlossen hat.

Kann man eigentlich auch Plünderungen versichern?

Plünderung setzt grundsätzlich voraus, dass das Gebäude nicht verschlossen ist. Ein Einstieg und die anschließende Entwendung von Sachen wäre demnach kein Einbruchdiebstahl, sondern einfacher Diebstahl. Versicherungsschutz für solche Fälle wäre nur über eine spezielle Allgefahrendeckung möglich.

Welche Schäden werden durch welche Versicherungen abgedeckt?

Die Elementarschadenversicherung befasst sich mit Schäden an versicherten Gebäuden einschließlich der technischen und kaufmännischen Einrichtung sowie der Waren, die Teilkaskoversicherung mit Schäden an den Kraftfahrzeugen. Bei einer Inanspruchnahme durch Dritte oder durch die Behörde kommt eventuell die Umwelthaftpflicht‐ und/ oder die Umweltschadensversicherung zum Zuge. Hier wären zunächst die Haftung und anschließend die Deckung im Rahmen der Versicherungsverträge zu prüfen. Liegt höhere Gewalt vor, ist nicht von einer Haftung auszugehen. Liegt keine höhere Gewalt vor, dann haftet der Tankstellenbetreiber grundsätzlich für seine Anlagen. Dann könnte sich eine Deckung aus der Umwelthaftpflicht‐ und/oder der Umweltschadensversicherung ergeben. Wie so oft, steckt der Teufel im Detail oder im Kleingedruckten. Das wichtigste ist, dass Sie einen sehr guten Berater haben, der Ihnen auch im Schadenfall kompetent zur Seite steht.

Sind die Selbstbeteiligungen hoch?

Grundsätzlich sind Selbstbeteiligungen frei verhandelbar. Sie können bei besonderer Risikosituation hoch sein. Die individuelle Einschätzung des Versicherers hängt vom Standort, dem Vorschadenverlauf und dem Risiko ab.

Quelle: brennstoffspiegel.de



Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s