Verwaltung analysiert Ursache

Veröffentlicht: Juli 12, 2013 von fluthelfer in NRW

Die Kürtener Verwaltung betreibt nach dem Unwetter, als das Wasser über eine Betonwand rauschte, Ursachenforschung an der Gesamtschule. Dafür wird eine digitale Geländeform erstellt, mit deren Hilfe das Fließverhalten rekonstruiert werden kann.

 

Sintflutartig rauscht das Wasser während des Unwetters am 20. Juni über die Betonwand hinter der Mensa der Kürtener Gesamtschule. Das Handyvideo ist Jürgen Piltz, Fraktionschef der BfB, zugesendet worden. Jetzt betreibt die Verwaltung Ursachenforschung. „Wir untersuchen die Geländesituation oberhalb der Mauer“, erklärt Bauamtsleiter Willi Heider. Dafür wird eine digitale Geländeform erstellt, mit deren Hilfe das Fließverhalten rekonstruiert werden kann. „Dann können wir entscheiden, was wir machen können“, so Heider. Doch das gehe nicht von heute auf morgen. „So etwas muss vorbereitet und vernünftig gemacht werden.“

Das Unwetter und seine Folgen wird auch den Bau-, Planungs- und Umweltausschuss in seiner nächsten Sitzung, Mittwoch, 17. Juli, ab 17.30 Uhr, beschäftigen. Hier will die Verwaltung die Fragen der BfB beantworten. Diese befürchtet unter anderem, dass das geplante Regenrückhaltebecken in Bechen-Unterfeld nicht ausreichend dimensioniert ist. Hierzu sollte auch das Ingenieurbüro eingeladen werden. „Die Mitarbeiter können leider nicht kommen, sind aber gerne bereit, an einem anderen Termin Rede und Antwort zu stehen“, sagt Heider. Sie seien auch bereit, in einer Bürgerversammlung oder im Ausschuss Fragen zu beantworten.

Inzwischen hat auch die FDP eine Stellungnahme zu den Überschwemmungen abgegeben. Im Nachgang zum Hochwasser-Ereignis müsse es darum gehen, die Schäden akribisch aufzuarbeiten, um für die Zukunft Schwerpunkte bei den Schutzmaßnahmen setzen zu können, heißt es in einer Pressemitteilung. Die in Umlauf befindlichen Bilder und Videos werden als teilweise erschreckend bezeichnet. „Wir alle müssen aus den Ereignissen lernen“, sagt Fraktionsvorsitzender Mario Bredow. Anschuldigungen und Polemik bringe dabei nichts und Hochwasserschutz sei nicht geeignet, um Wahlkampf zu machen. „Das Schüren von Ängsten ist bei einer Problembewältigung selten ein guter Ratgeber“, so Bredow.

 

Quelle: ksta.de

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