Verwaiste Bambis – Rehkitze nach dem Hochwasser

Veröffentlicht: Juli 12, 2013 von fluthelfer in Tier Fluthilfe

 

Für viele heimische Wildtierarten war dieses Jahr eine Katastrophe – wegen des schlechten Wetters. Rehgeißen bekamen weniger Kitze. Und dann kam auch noch das Hochwasser …

Zuerst war es im Frühjahr kalt, dann hat es unaufhörlich geregnet. Die Schwalben haben nicht genügend Insekten gefunden, um ihre Jungen satt zu kriegen, ähnlich schlecht erging es dem Hasennachwuchs.

Auch für den Rehnachwuchs war dieses Jahr ungünstig, relativ wenige Rehgeißen hatten dieses Frühjahr ein Kitz. Als die Flut kam, gerieten viele Tiere in Lebensgefahr …

„Wir versuchen, die Straßen frühzeitig zu sperren, damit die Tiere die Chance haben, höher gelegene Orte zu erreichen, um zur Ruhe zu kommen, Kräfte zu sammeln und wenn es weiter geht, weiter zu schwimmen.  Das Problem, das wir immer wieder haben, sind Hochwasser-Gaffer, denen nicht bewusst ist, wenn sie da reinfahren, zum Anschauen, dass sie die Tiere zurück ins Wasser drängen und die nicht mehr zur Ruhe kommen, keine Kräfte mehr haben und dann quasi ertrinken.“

Rudi Sanladerer, freiwillige Feuerwehr

Elisabeth Leeb aus Neuhaus am Inn ist seit sechs Wochen Ersatzmama von drei Rehwaisen, die die Flut überlebt haben. Liebevoll kümmert sie sich um die drei Kitze Franzi, Franziska und Fleckerl, die von Bekannten und Feuerwehrleuten gebracht wurden, und zieht sie mit Schafaufzuchtmilch groß. Mittlerweile sind sie aus dem Gröbsten heraus, im nächsten Frühjahr sollen sie ausgewildert werden.

Quelle:br.de

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