AWO-Kita eröffnet „Café Hochwasser“

Veröffentlicht: Juli 12, 2013 von fluthelfer in Zentrale der Deutschen Fluthilfe

Westerkappeln – im Münsterland

2010 hat die AWO-Kindertagesstätte Am Königsteich mit dem Café Haiti Erdbebenopfer unterstützt. Jetzt will sie mit dem Erlös aus einem „Café Hochwasser“ einer Kindertagesstätte in Sachsen helfen.

 

Die AWO-Kindertagesstätte Am Königsteich öffnet in der kommenden ein „Café Hochwasser“. Dort herrscht aber nicht Land unter, sondern die Einrichtung will mit dem Erlös aus Kaffee und Kuchen die AWO-Kita „Zitronenbäumchen“ in Elsterberg (Sachsen) unterstützen, die laut Mitteilung durch das Elbe-Hochwasser in Mitleidenschaft gezogen wurde.

„Im Jahr 2010 haben mit dem Café Haiti den Erdbebenopfern geholfen. Da diese Idee seinerzeit so gut angekommen ist, wollen wir in diesem Jahr unsere Hilfe ganz gezielt anbieten und mit dem Erlös eine vom Hochwasser betroffene Kita direkt unterstützen“, betont Elke Ursinus, Leiterin des Westerkappelner AWO-Kindergartens.

In der AWO-Kita „Zitronenbäumchen“ habe das Erdgeschoss unter Wasser gestanden, so dass beispielsweise die Schlafräume für die U3-Kinder und auch der Turnraum zurzeit nicht genutzt werden könnten, berichtet Ursinus. Außerdem sei das gesamte Außengelände überflutet worden. Laut Aussage der dortigen Leitung Sylvia Blei fühlten sich dort zwar die Enten wohl. Für die Kinder sei der Platz zum Spielen vorerst tabu.

Mit vereinten Kräften helfe die AWO den Flutopfern. So haben der Bezirksverband Westliches Westfalen der Arbeiterwohlfahrt laut Mitteilung und seine Gesellschaften 10 000 Euro für die Opfer in den Hochwassergebieten zur Verfügung gestellt. Zusätzlich stellten AWO und AWO Jugendwerk im westlichen Westfalen für Kinder und Jugendliche aus den betroffenen Regionen unentgeltlich Plätze in Ferienfreizeiten zur Verfügung. In den AWO Senioren-Erholungseinrichtungen an der Ostsee böte die AW Kur- und Erholungs- GmbH außerdem älteren Betroffenen kostenlose Ferienmöglichkeiten, um so zum Beispiel pflegende Angehörige zu entlasten.

„Schon beim Verteilen der Plakate haben wir Lob für diese Idee bekommen. Jetzt müssen nur noch viele Gäste ins ,Café Hochwasser´ kommen“, hofft Elke Ursinus auch im Namen des Elternbeirates und des Mitarbeiterteams.

Geöffnet ist das Café nur vom Dienstag, 16. Juli, bis Donnerstag, 18. Juli, jeweils in der Zeit von 14.30 Uhr bis 17 Uhr.

Quelle: wn.de

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