Verband sieht Tourismussaison durch Hochwasser nicht verloren

Veröffentlicht: Juli 3, 2013 von fluthelfer in Dresden

Dresden. Das Juni-Hochwasser und seine Folgen belasten nach Angaben des Landestourismusverbandes Sachsen die gesamte Saisonbilanz 2013. „Aber noch ist nicht alles verloren“, sagte Präsident Andreas Lämmel am Mittwoch in Dresden. Konkrete Angaben dazu seien erst im Winter möglich. „Das Hochwasser ist weg, es gibt natürlich Schäden an der Infrastruktur, aber alle Urlaubsregionen können bereist werden“, betonte Lämmel. Von der Flut betroffene Gastgeber versuchten, die Zahl der Stornierungen so gering wie möglich zu halten. Andere machten provisorisch auf und verlegten die Generalsanierung in den Winter, berichtete Lämmel.

 

„Einschränkungen werden mit Kreativität und Initiative umschifft“, sagte er. Das erste Quartal sei trotz schlechter Witterung mit 1,3 Millionen Gästen und 3,4 Millionen Übernachtungen besser als im Rekordjahr 2012 gewesen. „Nach dem Hochwasser nun ist es wichtig, entsprechend Gas zu geben.“

 

Abgesehen von der Natur hätten Betriebe auch Probleme damit, Fachkräfte zu gewinnen. Laut den Zwischenergebnissen einer aktuellen Analyse kann jedes zweite Unternehmen offene Stellen nicht besetzen, erläuterte Lämmel. „Es gibt mittlerweile zu wenig Interessenten.“ Dabei sei bedenklich, dass nur ein Viertel der Befragten selbst ausbilde. „Wir müssen die Branche attraktiv für junge Menschen machen.“ Nötig seien auch Arbeitszeitmodelle für Familien und ältere Mitarbeiter. (dpa)

Quelle: sz-online.de

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