Kostenfreie Gebäudeenergieberatung: 10.000 Gutscheine für Hochwasserhilfe

Veröffentlicht: Juli 2, 2013 von fluthelfer in Zentrale der Deutschen Fluthilfe

Ab sofort können von Flutschäden betroffene Wohnungs- und Hauseigentümer eine kostenfreie Vor-Ort-Energieberatung im Rahmen notwendiger Sanierungsmaßnahmen in Anspruch nehmen.

BMWi übernimmt Eigenanteil für Verbraucher

Nach der Flut setzt das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) auf Soforthilfe in den betroffenen Hochwassergebieten. So können Flugeschädigte im Vorfeld einer Haus- oder Wohnungssanierung eine kostenlose Energieberatung in Anspruch nehmen. Die Beratung selbst wird durch den Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) organisiert und beinhaltet auch Detail-Checks zu speziellen Fragen, wie dem Umgang mit Feuchteschäden, dem Ersatz der Heizungsanlage oder die richtige Reihenfolge möglicher Sanierungsmaßnahmen. Den Eigenanteil für Verbraucher in Höhe von 45 Euro übernimmt im Rahmen der Soforthilfe das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler: „Hochwassergeschädigte können sich einen kostenlosen und unabhängigen Energieberater direkt ins Haus holen. Das hilft ganz praktisch und konkret vor Ort. Sanierungsmaßnahmen, die zu Energieeinsparungen bei den Bürgerinnen und Bürgern führen, helfen langfristig Geld zu sparen.“

Download der Beratungsgutscheine

10.000 kostenfreie Beratungsgutscheine können direkt bei den Verbraucherberatungsstellen oder über die Internetseite Verbraucherzentrale-energieberatung.de als Download bezogen werden.

Hinweise der Initiative EnergieEffizienz zu weiteren Fördermöglichkeiten

Gebäude- und Wohnungseigentümer haben unabhängig von der gemeinsamen Flutopferaktion des BMWi und des vzbv einen Förderanspruch im Rahmen einer Vor-Ort-Energiesparberatung. Vorraussetzung ist die Beratung durch einen zugelassenen Energieberater, der das Wohngebäude daraufhin untersucht, wie es unter Wirtschaftlichkeitsmaßstäben zu einem Effizienzhaus saniert werden kann.

Grundlage dieser Bezuschussung aus Bundesmitteln ist die Richtlinie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie über die Förderung der Energieberatung in Wohngebäuden vor Ort. Sie richtet sich an alle Gebäude- oder Wohnungseigentümer, sowie unter bestimmten Vorraussetzungen an selbständige Unternehmen und Einrichtungen mit gemeinnützigem, mildtätigem oder kirchlichem Charakter.

Die staatlichen Fördersätze für die  „Vor-Ort-Beratung“  fallen je nach Gebäudegröße und Zweck der Maßnahme unterschiedlich aus. So werden:

  • Ein- bis Zweifamilienhäuser mit bis zu 400 Euro,
  • Wohngebäude ab drei Wohneinheiten mit maximal 500 Euro,
  • eine zusätzliche Stromeinsparberatung mit 50 Euro,
  • und thermografische Untersuchung mit bis zu 100 Euro gefördert.

Dabei ist es die Aufgabe des Energieberaters den Förderantrag bereits vor Beginn seiner Beratung beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) einzureichen. Die Zuschüsse werden nach ihrer Bewilligung durch das Amt direkt an den Berater ausgezahlt.

Quelle: stromeffizienz.de

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