Internationale Solidarität

Veröffentlicht: Juni 29, 2013 von fluthelfer in Landkreis Lüchow-Dannenberg
Hamburger Konsularkorps spendet 5000 Euro für Flutopfer an der niedersächsischen Elbe

rg Hitzacker. Von den dramatischen Ereignissen an der niedersächsischen und sachsen-anhaltinischen Elbe hatten Manuel Fernández Salorio und Prof. Dr. Horst Siedentopf aus den Nachrichten erfahren. Und das, obwohl beide in Hamburg leben, einer Stadt, die ebenfalls an der Elbe liegt. »Doch bei uns kam kaum Hochwasser an, die Elbe stieg gerade mal um weniger als einen Meter», erinnert sich Siedentopf, Honorarkonsul des Königreiches Marokko. Die Bilder aus dem Katastrophengebieten weckten jedoch in ihm und seinem Kollegen, dem Generalkonsul der Republik Argentinien, den Wunsch, zu helfen. Und so riefen sie im Corps Consulaire der Hansestadt eine Spendenaktion ins Leben. Die brachte 5 000 Euro zusammen, und dieses Geld brachten die beiden Konsule jetzt dorthin, wo es dringend gebraucht wird: nach Lauenburg und in die Lüchow-Dannenberger Elbtalaue. 2 500 Euro für die Hochwasseropfer an der Lüchow-Dannenberger Elbe nahmen gestern Samtgemeindbürgermeister Jürgen Meyer, die erste Samtgemeinderätin Petra Steckelberg und Hitzackers Bürgermeister Holger Mertins aus den Händen der beiden Konsule entgegen. »Und wenn sie noch etwas brauchen, wenn wir noch irgendwie helfen können, dann lassen Sie es und wissen», versprach der argentinische Regierungsvertreter mehr Hilfe, sollte sie nötig sein oder werden. »Wir tun, was wir können.» Er könne sich gut in die Lage der Betroffenen versetzen, sagte Generalkonsul Manuel Fernández Salorio. In seiner Heimat sei gerade erst eine Hochwasserkatastrophe überstanden, und die nächste rolle gerade aus Richtung Brasilien auf die Menschen, die an den großen argentinischen Flüssen leben, zu, berichtete er aus seinem Heimatland.

Jürgen Meyer hatte den beiden Regierungsvertretern einen Überblick über die Geschehnisse in den zurückliegenden drei Wochen gegeben und sie tief beeindruckt mit Holger Mertins und Petra Steckelberg auf eine Tour entlang der Elbe zwischen Dannenberg und Hitzacker geschickt. In Penkefitz, Wussegel und Hitzacker machten sie sich selbst ein Bild von dem enormen Pegelstand der Elbe und dem Glück, dass die Elbmasrch und die Jeetzelniederung in diesem Unglück noch hatten. »Sie haben hier sicher schwere Monente erlebt», versetzte sich der marokkanische Konsul in die Situation in der Elbtalaue während des Hochwasserhöhepunkts. »Aber sicher auch große Momente der Hilfsbereitschaft, des Zusammengehörigkeitsgefühls und der Verbundenheit», fasste er präzise zusammen, was sich in den beiden Hochwasserwochen in Lüchow-Dannenberg abspielte.

Quelle: ejz.de

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s