Mainfrankentour 2013 – Wein, Fische und Hochwasser in Randersacker

Veröffentlicht: Juni 26, 2013 von fluthelfer in Bayern

In Randersacker ist in den letzten Jahren ein Freizeitparadies für Einheimische und Touristen direkt am Mainufer entstanden. Hier kann man grillen, baden, im Main paddeln, spielen oder einfach nur die Sonne genießen.

Hochwasser rechtzeitig abgeflossen

Noch vor zwei Wochen waren die Mainwiesen und auch der angrenzende Mainradweg überschwemmt. Das ist die andere Seite des Mains: Bei Hochwasser hat das Weindorf zu kämpfen, dass alles trocken bleibt. Das waren auch Themen für die Bayern 1-Moderatoren Susanne Günther und Jürgen Gläser in der Bayern 1-Mittagssendung von 12.05 bis 13.00 Uhr am Mittwoch (26.06.13) live von der Fischerbucht.

Main-Fischerei blickt auf 300-jährige Tradition zurück

Die Fischerzunft in Randersacker feierte 2012 ihr 300-jähriges Bestehen. In der Mittagssendung berichtete Zunft-Obermeister Hubert Holl über den Fischfang auf dem Main davon. Die Mainfischer fangen und verkaufen zahlreiche Fischarten vom Aal über Schleie und Wels bis hin zum Zander. Beliebt sind auch die „Meefischli“: in heißem Öl frisch gebackene, fingerlange Weißfische.

Wasserkraftwerk mit Umgehungsbach

Thema der Live-Sendung war auch das Wasserkraftwerk an der Staustufe Randersacker. Es produziert ökologisch wertvollen Strom aus Wasserkraft. Damit die Fische die Staustufe und das Wasserkraftwerk unbeschadet passieren können, wurde 2007 der erste Umgehungsbach auf dem Main in Betrieb genommen. Der künstliche Wasserlauf ermöglicht es den Fischen ungestört flussaufwärts und flussabwärts zu wandern.

Randersacker und seine Steinbrüche

Randersacker war ehemals Zentrum der Natursteingewinnung. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts wurde in den Steinbrüchen rund um den Ort Quaderkalk abgebaut. Diese Gesteinsart entstand vor etwa 220 Millionen Jahren als Ablagerung im Muschelkalmeer des „Trias“ genannten Erdmittelalters. Auf so gut wie allen Höhenzügen um Randersacker befinden sich die ehemaligen Steinbrüche. Der Steinbruch im Ortsteil Lindelbach ist heute ein Naturdenkmal. Von der Geschichte der Natursteinproduktion zeugt heute das Steinhauermuseum „Mönchshof“.

BR-Bühne an der Uferpromenade

Die Live-Bühne des Regionalstudios Mainfranken stand an der Uferpromenade von Randersacker. Bereits ab 10.30 Uhr gab es Swing am Mainufer mit „Audio Retro“, um 11.00 Uhr begrüßten die Moderatoren Irina Hanft und Eberhard Schellenberger die Gäste. Sie stellten den Weinort Randersacker und die drei Zünfte (Steinmetz, Winzer und Fischer) vor, die Randersacker in den letzten Jahrhunderten geprägt haben. Nach der Live-Sendung hatten die Besucher der Mainfrankentour ab 13.00 die Möglichkeit, sich an Führungen zu dem Umgehungsbach und der Schleuse sowie durch den historischen Ortskern anzuschließen.

Fernsehen und Video-Livestream

Die Frankenschau aktuell des Bayerischen Fernsehens war ebenfalls mit ihren Übertragungswagen vor Ort. Die Interviews und Reportagen aus Randersacker sind am Mitttwochabend (26.06.13) um 17.30 Uhr im Programm zu sehen. Live dabei war auch das Onlineangebot des Bayerischen Rundfunks. Von 11.00 bis 13.00 Uhr konnten User das Bühnenprogramm mit einem Video-Livestream direkt auf bayern1.de verfolgen.

Umwege für die Fische

Quelle: br.de

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