Archiv für Juni 23, 2013

Zittauer Hilfe für Tiergarten in Bernburg

Veröffentlicht: Juni 23, 2013 von fluthelfer in Sachsen-Anhalt

Der Tierpark in Zittau erwartet heute seine Besucher zu einer Benefizveranstaltung für den Tiergarten in Bernburg. Das Eintrittsgeld und alle Erlöse aus Aktionen des Tages sollen der beim Hochwasser im Juni schwer getroffenen Einrichtung in Sachsen-Anhalt zugute kommen. Die Mitarbeiter des Zittauer Tierparks hatten bei der Neißeflut im Sommer 2010 selbst eine dramatische Zeit erlebt, als das Wasser in ihrem Gelände rund 2,50 Meter hoch stand. Wie jüngst in Bernburg an der Saale konnten auch im äußersten Südosten Sachsens damals nicht alle Tiere gerettet werden. (dpa)

Quelle: fr-online.de

Sachsen-Anhalt will Hochwasser-Orte schnell erreichbar machen

Veröffentlicht: Juni 23, 2013 von fluthelfer in Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt will die vom Hochwasser betroffenen Orte so schnell wie möglich wieder erreichbar machen. Das sei oberstes Ziel, teite Verkehrsminister Thomas Webel (CDU) am Sonntag in Magdeburg mit. Im Rahmen von Sofortmaßnahmen sollten Autobahnen, Bundesstraßen und Landesstraßen wieder verkehrssicher und befahrbar gemacht werden. Dazu sollten Gefahrenstellen abgesperrt, stark verschmutzte Straßen gesäubert und kleine Schäden repariert werden. Zeitgleich würden Schäden erfasst, Brücken intensiv geprüft. Vor allem im Süden und Osten Sachsen-Anhalts, wo sich das Hochwasser schon zurückgezogen habe, würden gegenwärtig schon Schäden aufgenommen.

Auf der Grundlage des Schadenkatalogs wird laut Webel dann ein mittel- bis langfristiges «Straßenbauprogramm Hochwasser» erstellt. Es enthalte größere Sanierungsarbeiten bis hin zur Erneuerung von Straßen und Ersatzneubauten von Brücken. Schätzungen zufolge könnten die Schäden an den Landesstraßen zwischen 50 und 70 Millionen Euro liegen, hieß es weiter. Bei den Bundesstraßen sollen es mehr als 20 Millionen Euro sein. (dpa/sa)

Quelle: fr-online.de

Geöffneter Deich entlastet Elbe-Havel-Winkel vom Hochwasser

Veröffentlicht: Juni 23, 2013 von fluthelfer in Stendal

Im zu großen Teilen überfluteten Elbe-Havel-Winkel entspannt sich die Situation zunehmend. Die Öffnung des Deiches bei Schönfeld auf rund 30 Metern schaffe eine deutliche Entlastung, sagte eine Sprecherin des Landkreises am Sonntag in Stendal. Dort flössen rund 80 Kubikmeter Wasser je Sekunde aus einem riesigen See mit einem Volumen von etwa 13 Millionen Kubikmetern in die Elbe zurück. Weitere Wassermassen bahnen sich ihren Weg über die Havelpolder in die Havel. Wann die Region wieder frei vom den Fluten ist, sei noch nicht zu sagen. Der Deichbruch bei Fischbeck vor zwei Wochen hatte große Gebiete volllaufen lassen.

Laut der Sprecherin sollen weitere Straßen freigegeben werden. Für sechs Orte, darunter Fischbeck, gelten noch die Evakuierungen. Am Montag soll an den Grundschulen im Elbe-Havel-Winkel wieder unterrichtet werden. In den Notunterkünften in Havelberg lebten am Sonntag noch 18, in Stendal 50 Menschen, deren Häuser und Wohnungen vom Hochwasser heimgesucht worden waren. (dpa/sa)

Quelle: fr-online.de

Flut treibt Schulden hoch

Veröffentlicht: Juni 23, 2013 von fluthelfer in Zentrale der Deutschen Fluthilfe

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Finanzminister Wolfgang Schäuble legt den Haushaltsentwurf für 2014 samt Nachtrag vor: Die neuen Schulden steigen wegen dem Hochwasser-Fond auf rund 25 Milliarden Euro an. Im Gegenzug will Schäuble bei den Krankenkassen sparen.

Der Bund muss bedingt durch die Flut in diesem Jahr zum zweiten Mal hintereinander die Neuverschuldung erhöhen. Wie aus Regierungskreisen in Berlin verlautete, sieht der Haushaltsentwurf von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) für 2014 eine Nettokreditaufnahme von 25,1 Milliarden Euro vor. Das sind zweieinhalb Milliarden Euro mehr als 2012 und fast acht Milliarden Euro mehr als 2011.

Dieser Anstieg erklärt sich jedoch dadurch, dass der Bund die acht Milliarden Euro für den Fonds zur Entschädigung der Hochwasseropfer in diesem Jahr komplett vorfinanziert. Die Länder sollen ihren Anteil von 3,25 Milliarden Euro über 20 Jahre beim Bund abstottern. Dafür werden sie bis 2033 jedes Jahr gut 200 Millionen für die Tilgung und die Zinsen zahlen. Dies sehen die Entwürfe Schäubles für Haushaltsplanung und Hochwasserfonds vor, die er am kommenden Mittwoch dem Kabinett vorlegt.

Schmaler Gesundheitsfond

Insgesamt steht Deutschland mit seinen Defiziten im internationalen und auch im historischen Vergleich ungewöhnlich gut da. Dank der starken Wirtschaft und vor allem dank des enormen Beschäftigungsaufbaus kann das Finanzministerium ankündigen, dass 2015 die Zeit des Schuldenabbaus beginnt. Es soll losgehen mit einem eher kleinen Betrag von 200 Millionen, der bis 2017 auf fast zehn Milliarden Euro anwachsen soll.

Bereits 2014 soll die Neuverschuldung auf 6,2 Milliarden Euro sinken. Unter anderem spart der Bund bei den gesetzlichen Krankenkassen, die mit einem geringeren Zuschuss an den Gesundheitsfonds auskommen müssen. Auch dadurch weist der Haushalt strukturell, also ohne konjunkturelle und andere vorübergehende Belastungen, schon dann einen leichten Überschuss auf.

Eurokrise und Flutkosten

Tatsächlich wird der Bund der Planung zufolge das erste Mal 2015 mit schwarzen Zahlen abschließen. Dies gab es zuletzt 1969. Dabei helfen die niedrigen Zinsen, die zu milliardenschweren Einsparungen führen. So kalkuliert Schäuble allein für 2014 mit fünf Milliarden Euro niedrigeren Zinsausgaben als bisher vorgesehen, weil Deutschland in der Währungsunion als sicherer Hafen gilt und sich daher so günstig finanzieren kann. Dabei profitiert Schäuble von der Euro-Krise. Auf der anderen Seite zahlt die Bundesrepublik zwischen 2012 und 2014 insgesamt fast 22 Milliarden in den Euro-Rettungsfonds ESM ein, was die Haushaltskonsolidierung verzögert.

Die Haushaltszahlen werden somit stark geprägt durch die Euro-Krise und aktuell auch durch die Flutkosten. Da die Finanzplanung von 2015 an solche Belastungen nicht vorsieht, sagt sie für den Bund von dann an steigende Überschüsse voraus. Als größtes Risiko bleibt die Gefahr, dass die Euro-Krise erneut eskaliert, die Konjunktur einbricht oder Deutschland erneut größere Unterstützungssummen für die Krisenländer bereitstellen muss. Nicht einkalkuliert sind zudem die Wahlversprechen der Parteien. Wie es tatsächlich weitergeht mit den öffentlichen Finanzen, hängt somit auch stark davon ab, was die nächste Koalition nach der Wahl im September an Prioritäten beschließt.

Quelle: fr-online.de

Handlungsfähigkeit und Erreichbarkeit der Hilfsorganisation werden durch die virtuelle Vernetzung der TK erhöht.

 

 

München, 20. Juni 2013 – Die aktuelle Hochwasser-Katastrophe hält Betroffene und Hilfsorganisationen nach wie vor in Atem. Zu Letzteren zählt auch die Deutsche Fluthilfe, die in den vergangenen Wochen 49.000 haupt- und ehrenamtliche Fluthelfer länderübergreifend koordinierte und für deren Arbeit eine ausfallsichere Kommunikationsstruktur essenziell ist. Hierbei leistete jüngst Twitter wertvolle Dienste, aber das Telefon bleibt unverzichtbar: Oftmals waren jedoch wichtige Entscheidungsträger oder auch Bürger kaum oder gar nicht telefonisch zu erreichen, da physische Telefonanlagen unter Wasser standen und die Ausweichnetze überlastet waren.

 

Für Matthias Archut, Generaldirektor der Deutschen Fluthilfe, der die nfon Lösung bereits beruflich kannte, war es naheliegend dieser Herausforderung mit eine Cloud-Lösung zu begegnen: Da das redundante System der nfon AG auf getrennten Hochleistungs-Servern in gesicherten Rechenzentren läuft, ist die Telefonanlage praktisch ausfallsicher. Denn was nicht vor Ort ist, kann auch nicht durch Wasser, Blitzschlag oder andere Gefahren beschädigt werden. Durch ihren Einsatz wird die Telekommunikation der Deutsche Fluthilfe deshalb in höherem Maße gewährleistet, als dies bislang der Fall war.

 

Archut freut sich daher über die spontane Zusammenarbeit mit der nfon AG, die nunmehr die Organisation und das zehnköpfige Team mit einer kostenlosen nfon Telefonanlage ausstattet: „Die Ausnahmesituationen der letzten Wochen haben uns erneut bewusst gemacht, wo unser Koordinationssystem noch verbessert werden kann. Eine stärkere virtuelle Vernetzung in allen Belangen der Kommunikation wird uns langfristig helfen: Jetzt, da es gilt seelischen Beistand und tatkräftige Hilfe bei den Aufräumarbeiten zu leisten und auch in Zukunft, falls uns die nächste Flut ereilt. Dank nfon wird die Kommunikation unseres Teams reibungsloser und effizienter ablaufen.“

 

Hilfsangebot für Unternehmen in Flutgebieten

In den betroffenen Regionen ist die Flutkatastrophe längst noch nicht überstanden – die nfon AG möchte deshalb im Rahmen ihrer Möglichkeiten auch über das Engagement bei der Deutschen Fluthilfe hinaus helfen. Deshalb bietet das Unternehmen allen geschädigten Firmen und Organisationen an, seine Cloud Telefonanlage ab sofort für sechs Monate kostenfrei und völlig ohne Verpflichtungen zu nutzen. Für die Inbetriebnahme ist keine Installation vor Ort erforderlich und innerhalb von nur 48 Stunden können Betroffene wieder telefonieren. Über weitere Details können sich Interessierte per E-Mail an reseller@nfon.net informieren.

 

 

 

Über die Deutsche Fluthilfe

Die Deutsche Fluthilfe ist das Bindeglied zwischen den betreuten Fluthelfern, Organisationen, den angeschlossenen ehrenamtlichen Helfern sowie den täglich wachsenden Betroffenen des Hochwassers.

www.deutschefluthilfe.de.

 

 

Über die nfon AG

Die nfon AG mit Sitz in München ist ein führender Anbieter für ausgelagerte Telefonanlagen aus der Cloud (Cloud PBX). Das Unternehmen bietet hochqualitative Produkte und Dienstleistungen als Komplettpaket aus einer Hand. Zu den weit über 5.000 nfon Kunden gehören Unternehmen zwischen 1 und 100.000 Mitarbeitern. Die Telefonanlage von nfon wird in einem vollredundanten Hochleistungsrechenzentrum betrieben und ist damit ausfallsicher. Sie ist absolut zukunftssicher, denn es sind lebenslang kostenlose Updates enthalten, so dass die derzeit bereits weit über 100 Funktionen erst den Beginn der Unified-Communication darstellen. Mit einer nfon Anlage entfallen zudem die Kosten für separaten Telefonanschluss und Hardware-Telefonanlage; dank Pay-per-Use und flexibler Skalierbarkeit der Nebenstellen lassen sich so bis zu 50 Prozent der Kosten für eine herkömmliche Telefonanlage einsparen.

www.nfon.net

 

 

Kontakt für Journalisten

 

Thorsten Wehner

Pressesprecher, nfon AG

fon  +49 89 45300-110

mail thorsten.wehner@nfon.net

 

&

 

Armin Wolf

Häberlein & Mauerer AG

fon +49 89 381 08-128

mail armin.wolf@haebmau.de