Aeikens verteidigt Hochwasserschutzprogramm

Veröffentlicht: Juni 20, 2013 von fluthelfer in Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalts Umweltminister Hermann Onko Aeikens (CDU) hat das Hochwasserschutzprogramm des Landes verteidigt. Die Maßnahmen nach der Flut 2002 seien richtig gewesen, sagte der Minister am Donnerstag in einer aktuellen Debatte des Landtags. Ohne sie wäre es bei der Flut 2013 noch viel schlimmer gekommen. «Die neuen Deiche haben gehalten», betonte Aeikens. Nur die alten Deiche, unter anderem bei Fischbeck, seien gebrochen. Der Minister wies Vorwürfe der Opposition zurück, dass die 500 Millionen Euro, die seit 2002 in den Hochwasserschutz geflossen seien, fast ausschließlich für den Deichbau verwendet worden seien. Das Geld sei auch in Polder und Überflutungsflächen gesteckt worden.

Aeikens schätzte, dass das Hochwasser 2013 mindestens ebenso viele Schäden angerichtet hat wie die Flut 2002. Damals waren Schäden in Höhe von etwa einer Milliarde Euro zu beklagen. Besonders hoch seien die Verluste in der Landwirtschaft. Etwa zehn Prozent der Agrarflächen des Landes seien überflutet. «Viele Bauern werden keine Ernteerlöse erzielen», sagte Aeikens.

Bei seinen derzeitigen Gesprächen in Brüssel habe Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) von der EU-Kommission die Zusage von 50 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds für die Betroffenen des Hochwassers erhalten, sagte Aeikens. (dpa/sa)

Quelle: fr-online.de

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