Das Wasser geht – die Menschen kommen zurück

Veröffentlicht: Juni 15, 2013 von fluthelfer in Landkreis Lüchow-Dannenberg, Lauenburg

 

In den Hochwassergebieten entlang der Elbe hoffen die Anwohner, dass das Schlimmste überstanden ist. Die Pegelstände sinken, doch das Wasser drückt weiterhin stark gegen die Deiche. Entwarnung gibt es deshalb noch nicht. An vielen Pegeln seien die Wasserstände noch ähnlich hoch wie bei den Hochwassern 2002 und 2011, erklärte der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). Die Gefahr von Dammbrüchen sei deshalb immer noch sehr hoch. Bis mindestens Anfang kommender Woche wird der Kampf gegen das Hochwasser wohl noch anhalten.

Hitzacker: Rückkehr auf Altstadtinsel

Die 220 Bewohner von Hitzackers Altstadtinsel dürfen zurück in ihre Häuser. In Niedersachsen können die Bewohner der evakuierten Altstadtinsel von Hitzacker (Landkreis Lüchow-Dannenberg) in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren. Der Landkreis hatte die Evakuierung am frühen Freitagmorgen aufgehoben. Der Pegelstand war in der Nacht unter die Marke von 7,76 Meter gefallen. Auf die Insel dürfen allerdings vorerst nur Einwohner und Helfer. Erst ab einem Pegelwert von 7,46 Meter dürfen auch Besucher die Altstadt betreten. Der Katastrophenstab des Landkreises geht davon aus, dass der Katastrophenalarm bis Anfang nächster Woche bestehen bleibt. Auch im Landkreis Lüneburg bleibt der Katastrophenfall weiter ausgerufen. Der Schulbetrieb werde aber bis auf Amt Neuhaus wieder aufgenommen, teilte der Kreis mit.

Auch Lauenburger dürfen wohl bald zurück

Auch in Schleswig-Holstein entspannt sich die Hochwasserlage. Am Freitag kam die gute Nachricht für die rund 300 evakuierten Bewohner der Stadt Lauenburg: Wenn alles nach Plan laufe, könnten sie ab 8 Uhr am Sonnabend in ihre Häuser zurückkehren, teilte der Krisenstab am Freitag mit. Am Nachmittag hatten Einsatzkräfte begonnen, die Altstadt mithilfe von Pumpen von den Wassermassen zu befreien. „Wir hoffen, dass wir in der Nacht fertig werden“, sagte ein Sprecher. Anschließend sollen Spezialisten die Gas- und Stromleitungen in der Stadt überprüfen. Bauexperten und Statiker prüfen unterdessen die Häuser auf Schäden. Im Laufe des Tages sollen alle Menschen wieder in ihre Wohnungen zurückgekehrt sein. Die Evakuierung der Altstadt wird wohl am Sonntag endgültig aufgehoben. Bis dahin bleibt das Gebiet für Besucher noch gesperrt.

http://www.ndr.de/regional/elbhochwasser159.html

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