Sachsen: Streit um Flutschutz in Grimma

Veröffentlicht: Juni 13, 2013 von fluthelfer in Sachsen

 

An der Elbe in Sachsen hat sich die Lage entspannt. In Schöna, Dresden und Torgau gilt nur noch Alarmstufe 2, in Riesa die 3. In Dresden wurden am Mittag 5,52 Meter gemessen, mehr als drei Meter unter dem Höchststand vor einer Woche. Normal sind in der Landeshauptstadt knapp zwei Meter. In Teilen des Landkreises Meißen bestand noch Katastrophenalarm. Laut Innenmnisterium gibt es noch immer Probleme an einigen Deichen.

Parallel läuft eine Debatte über Defizite beim Hochwasserschutz. Die Landestalsperrenverwaltung prangerte Versäumnisse etwa in Grimma an. Der Talsperrenchef für den Raum Leipzig, Axel Bobbe, sagte der „Leipziger Volkszeitung“: „Denkmalschützer und Privatleute haben uns mindestens zwei bis drei Jahre aufgehalten.“ Ohne diese Verzögerung hätte es nicht die großen Schäden gegeben. Bobbe zufolge wurde von den nach der Flut 2002 insgesamt veranschlagten 40 Millionen Euro für den Hochwasserschutz erst die Hälfte investiert.

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