Teilnehmer der Oldtimerrallye wollen für Flutopfer spenden

Veröffentlicht: Juni 12, 2013 von fluthelfer in Thüringen

Hagen Kruse aus Uder im Eichsfeld und sein Freund Eduard Neitzke aus Kassel sind Oldtimer-Fans durch und durch. Doch bei aller Liebe für historische Fahrzeuge vergessen beide nicht, dass es viele Menschen gibt, denen es nicht so gut geht wie ihnen selbst. Sei es, weil sie gesundheitliche Sorgen plagen, sei es, weil ihre Existenz bedroht ist.

Deshalb verbinden Kruse und Neitzke die Oldtimerrallye, die an den einst weltberühmten deutschen Rennfahrer Rudolf Caracciola erinnern und in diesem Jahr Ende Juni auch durch Thüringen führen wird, stets mit einer sozialen Aktion. Zunächst riefen die beiden Oldtimer-Fans, die zu den Organisatoren der Tour gehören, Anfang des Jahres zu einer Drei-Euro-Spende für die Jose-Carreras-Stiftung auf.

Unter den Spendern sollte als besonderer Anreiz ein Beifahrerplatz beim Caracciola Grand Prix verlost werden. Und genau dieses Versprechen ist jetzt auch eingelöst worden: Ingo Buttes aus Jena wird als Navigator in einem Riley aus dem Jahr 1933 mit auf die Strecke von Eisenach nach Dresden gehen. Doch nun soll unter den rund 70 Teilnehmern der Rallye auch für die Hochwasseropfer in Thüringen und Sachsen gesammelt werden. „Da steht keiner abseits“, ist sich Eduard Neitzke sicher – er rechnet am Ende mit einem vierstelligen Betrag. Schließlich führt die Tour auch durch die von der Flut betroffenen Gebiete, so dass die Teilnehmer sich selbst ein Bild davon machen können, wie zerstörerisch die Wassermassen gewütet haben.

Eduard Neitzke will die Spendensumme unterwegs an den Bürgermeister oder Gemeinderat eines kleinen Ortes überreichen, der genau weiß, welche Familie es am ärgsten getroffen hat. So wird die Rallye in diesem Jahr gleich auf zweifache Weise Gutes bewirken.

Edle Klassiker aus dem Hause Bugatti und Lagonda

Gestartet wird sie am 27. Juni um 17 Uhr in Kassel, um gleich danach das Eichsfeld sowie den Wartburgkreis und Eisenach anzusteuern. In der Wartburgstadt wird tags darauf auch die zweite Etappe gestartet, die über Gotha, Erfurt, Pößneck, das Schleizer Dreieck und Zwickau nach Dresden führt.

Von dort aus geht es am 29. Juni unter anderem auch über Kölleda, Bad Langensalza und Mühlhausen zurück zum Ausgangspunkt. Die Zuschauer in den Etappenorten und entlang der Wegstrecke bekommen dabei Spektakuläres zu sehen, wie Eduard Neitzke versichert: edle Klassiker aus dem Hause Bugatti, Lagonda, Bentley, Riley, Aston Martin, Alfa Romeo, Fiat, Jaguar, Ferrari, Maserati, Lancia und Porsche, um nur einige zu nennen. Ein besonderes Einzelstück sei ein Fiat 520 Competizione aus dem Jahr 1928, ein zweites ein 1924er Rallye Cyclear. Mit von der Partie ist auch Deutschlands berühmteste Schrauberin, Lina van de Mars, mit ihrer 64er Corvette. „Das ist ein Fahrerfeld mit so außergewöhnlichen Fahrzeugen, wie man sie in dieser Vielzahl kaum auf öffentlichen Straßen zu sehen bekommt.“

Der Grand Prix, so viel ist sicher, soll auch im kommenden Jahr ausgetragen werden. Und dabei erneut Menschen helfen, die der Hilfe bedürfen.

Quelle: otz.de

 

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