Landkreis Stendal 1.10 Uhr

Veröffentlicht: Juni 11, 2013 von fluthelfer in Stendal

 

Im Landkreis Stendal strömen nach einem Deichbruch bei Fischbeck noch immer riesige Mengen Elbwasser in das umliegende Gebiet. Landrat Carsten Wulfänger sprach von rund 1.000 Kubikmetern pro Sekunde. Der Kommandeur des Landeskommandos Sachsen-Anhalt der Bundeswehr, Oberst Claus Körbi, sagte, das sei rund ein Sechstel des an der Magdeburger Strombrücke üblichen Elbedurchflusses. Tausende Bundeswehrsoldaten und freiwillige Helfer versuchen noch immer, den Riss zu stabilisieren. Hubschrauber warfen bis Mitternacht große Sandsäcke ab, um die Deichlücke zu schließen. Die Landesregierung hatte am Abend das Kommando des örtlichen Krisenstabs übernommen. Als Grund wurde die zugespitzte Lage genannt. Eine enge Koordination mit dem Nachbarland Brandenburg und ein größerer Bundeswehreinsatz seien notwendig. Nach Angaben des Krisenstabs gibt es außerdem Deichrutschungen bei Hohengöhren, Osterholz, Wulkau und Havelberg. Ingesamt seien mehr als 6.000 Einwohner aufgefordert worden, gefährdete Orte zu verlassen.

 

http://www.mdr.de/nachrichten/schaeden-durch-dauerregen120.html

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