Beeindruckter Landesvater

Veröffentlicht: Juni 11, 2013 von fluthelfer in Hitzacker

Niedersachsens Ministerpräsident Weil besucht Hochwasserbrennpunkte in Lüchow-Dannenberg

rg Wussegel/Hitzacker. Es war ein unaufgeregter Besuch, den Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) gestern den Brennpunkten der Hochwasserfront im Lüchow-Dannenberger Nordkreis abstattete. Ein Besuch, um sich einen Überblick über die Lage zu verschaffen, mit Verantwortlichen zu reden – und um Danke zu sagen.

Und genau das tat der Landesvater auch. In Wussegel, Hitzacker und Neu Darchau. Dort, wo die Lage heikel ist. Und wo sie auch vorerst heikel bleibt.

In Wussegel ließ sich Weil von den Fachleuten der Landesbehörde NLWKN und hiesigen Wasserwirtschaftern über die Lage ins Bild setzen und verschaffte sich einen Überblick über die Stahl- und Holzkons-truktion, mit der der Ingenieur Jörg-Heinrich Siemke die dortige Hochwasserschutzmauer auf eine Höhe brachte, die den Rekordfluten auch gewachsen ist. »Eindrucksvoll», attestierte der Ministerpräsident. Ein Wort, mit dem er anschließend auch das Engagement der vielen tausend Helfer in Lüchow-Dannenberg beschrieb und die Leistungen der Organisatoren und Pla- ner dieses mittlerweile vier- ten Hochwasser-Großeinsatzens nach der Jahrhunderflut von 2002. »Ich habe Hochachtung vor dem, was Sie hier alle leis-ten», stellte Weil heraus. »Vielen Dank dafür.»

In Hitzacker ließ sich Weil die dortigen Hochwasserschutzanlagen erläutern und nahm den Dank von Jeetzeldeichverband-Geschäftsführer Peter Hildebrandt dafür entgegen, dass das Land das Siel- und das Schöpfwerk übernommen hatte – denn der Verband hätte sich die Anlagen beim besten Willen nicht leisten können, so Hildebrandt. Ein offenes Ohr fand auch Hitzackers Bürgermeister Holger Mertins (FDP) beim Minis-terpräsidenten, als er berichtete, dass das wirtschaftliche Leben in der Stadt derzeit brach liege, was für viele Betriebe existenzbedrohend sei. Weil versprach eine »detaillierte Nachbetrachtung» des Hochwassers und der Schäden – und er versprach, dass sich die Landespolitik mit dem gesamten Themenkomplex »intensiv befassen» werde. »Aber erst, wenn dieses Hochwasser überstanden ist», stellte Weil heraus. »Solange müssen wir alle unsere Kräfte bündeln, um diese Katastrophe gemeinsam zu bewältigen.»

Quelle: ejz.de

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s