Neuer Regen verschärft Lage in Flutregionen

Veröffentlicht: Juni 9, 2013 von fluthelfer in Zentrale der Deutschen Fluthilfe

 

Als ob Magdeburg, Dresden und die anderen überschwemmten oder vom Hochwasser bedrohten Städte nicht schon genug Sorgen hätten, droht neues Ungemach. Ein Tiefdruckgebiet bringt neben Gewittern auch Dauerregen.

Das Wetter tut den Hochwasserregionen in Deutschland keinen Gefallen. Von Frankreich kommt ein Tiefdruckgebiet, das neben teils unwetterartigen Gewittern auch Dauerregen bringt. Diese Kombination mache die Lage weiterhin brisant, so der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach.

In einem Gebiet von Thüringen über Sachsen bis zur Lausitz sowie in Bayern könnten bis Montagmorgen innerhalb weniger Stunden örtlich bis zu 50 Liter Regen je Quadratmeter fallen. Die Oberläufe kleinerer Flüsse und Bäche könnten anschwellen. In Bayern drohe am Montag dann auch großflächig starker Regen.

Am heftigsten wird es nach bisherigen Vorhersagen das Allgäu treffen. Weiter im Norden sollen starke Regenfälle dagegen ausbleiben. Zwar seien die neuen Niederschläge nicht mit den Mengen der vergangenen Woche zu vergleichen, sagte DWD-Experte Christian Herold. Da sie aber in kurzer Zeit fielen und die Böden mit Wasser gesättigt seien, könnte der starke Regen für erhebliche Probleme sorgen. Am Dienstag werde sich dann auch im Süden ein Hochdruckgebiet durchsetzen.

 

 

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