Bistum Passau bietet 3,5 Millionen Euro Soforthilfe

Veröffentlicht: Juni 7, 2013 von fluthelfer in Passau

 

Die Diözese Passau stellt 3,5 Millionen Euro als Soforthilfe für die Flutopfer in den betroffenen Städten und Landkreisen des Bistums zur Verfügung. Ab kommenden Montag können im Caritas-Hochwasserhilfe-Büro ( 0851 392 300) 300 Euro Soforthilfe bar abgerufen werden. Es reicht dafür eine formlose Bestätigung der Kommune oder des Pfarramtes über die Hochwasser-Not. Auch das Bistum Regensburg kündigt „umfassende Hilfen“ an.

„In diesen Stunden der Bedrängnis stehen wir zusammen“

Die Gläubigen hat Bischof Wilhelm Schraml zur Solidarität aufgerufen. Er bittet für kommenden Sonntag jetzt um ein kräftiges Zeichen der Katholiken zwischen Altötting und Zwiesel. In allen Pfarreien wird der Hilfsaufruf des Bischofs verlesen und gesammelt. Die Opfer des Hochwassers dürfen nach seinen Worten mit der Solidarität und „der helfenden Hand der Christen im Bistum Passau rechnen“. „In diesen Stunden der Bedrängnis stehen wir zusammen“, betont er. Der Bischof hat sich am Donnerstag vor Ort über das Ausmaß der Katastrophe kundig gemacht.

Angesichts der großen Not in Teilen des Bistums hat der Bischof eine Soforthilfe in Höhe von 3,5 Millionen Euro aufgelegt. Dafür hat die Diözese Passau die Deckungsreserve des Haushaltes in Höhe von 1,2 Millionen Euro aufgelöst und im Bauhaushalt des laufenden Jahres Projekte in Höhe von 2,3 Millionen Euro vorerst gestoppt. „Diese 3,5 Millionen Euro gehen direkt an die Betroffenen der Flutkatastrophe“, betont der Finanzdirektor. Wie das Bistum die beträchtlichen Schäden an eigenen Gebäuden regelt, sei laut Finanzdirektor eine ganz andere Frage. Da müsse erst das tatsächliche Schadensvolumen ermittelt werden. Von einem zweistelligen Millionenbetrag geht Diözesanbaumeister Jochen Jarzombek aus.

Am Sonntag Gottesdienst im Dom mit Gebet für Flutopfer

Bischof Schraml feiert am Sonntag, 9. Juni, um 9.30 Uhr persönlich den Gottesdienst im Dom. Dabei lädt er besonders zum Gebet für die Opfer der Hochwasserkatastrophe ein.

Passauer Altstadtkindergarten ab Montag am Domplatz in den Räumen Kolpingsaal und Domsingschule. Der Altstadtkindergarten nimmt ab Montag, 10. Juni seinen Betrieb wieder auf, die Kinder sind dann im Kolpingsaal und in der Domsingschule am Domplatz untergebracht.

Bistum Regensburg will schnell und unbürokratisch helfen

Kleidung und notwendige Dinge wie Trocknungsgeräte werden ebenso zur Verfügung gestellt wie finanzielle Unterstützung. Die Kollekte des kommenden Sonntags kommt den Flutopfern zugute.

http://www.pnp.de/826388

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