Merkel und Seehofer kommen am Dienstag nach Passau

Veröffentlicht: Juni 3, 2013 von fluthelfer in Passau

 

 

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will am Dienstag in die vom Hochwasser betroffenen Gebiete reisen. Die Kanzlerin wolle sich selbst ein Bild von der Lage machen, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Nach Informationen der PNP wird die 58-Jährige auch im Hochwasserbrennpunkt Passau erwartet. Auch Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) wird am Dienstag in die Dreiflüssestadt kommen – „in engster Abstimmung“ mit den Hilfskräften vor Ort, „um das Einsatzgeschehen nicht zu stören“, wie es hieß. Am Montagnachmittag wird Seehofer sich einen Überblick über die Hochwasserlage in Rosenheim und wohl auch in Regensburg verschaffen. Merkel und Seehofer werden bereits gegen 9 Uhr in der Region erwartet. Eintreffen werden sie nach derzeitigen Erkenntnissen zuerst in Fürstenzell.

Für Mittwoch ist eine Sitzung des bayerischen Kabinetts in München anberaumt, bei dem über die konkrete finanzielle Hilfe für die vom Hochwasser heimgesuchten Regionen beraten und beschlossen wird. Beobachter rechnen mit einem viele Millionen Euro schweren Hilfspaket alleine vom Freistaat, hinzu könnten Hilfen aus Berlin und von der EU kommen.Weitere Berichte zur aktuellen Hochwasserlage: http://www.pnp.de/hochwasser.

150 Millionen Euro Soforthilfe für Hochwasseropfer in Bayern

Die bayerische Staatsregierung plant ein 150 Millionen Euro schweres Hilfspaket für die vom Hochwasser betroffenen Regionen in Bayern. In dem Paket, das zur Soforthilfe für Betroffene gedacht ist, wird auch Geld vom Bund enthalten sein, erfuhr die PNP (Dienstagsausgabe). Darauf habe sich der Krisenstab, der am montagmittag tagte, verständigt, hieß es.

Die Verteilung und Verwaltung der Gelder des Härtefonds ist beim Finanzministerium angesiedelt. Es geht darum, gewerblichen wie privaten Betroffenen, die durch das Hochwasser in ihrer Existenz gefährdet sind, zu helfen.

Finanzminister Markus Söder (CSU) hatte bereits am Wochenende angekündigt, dass Betroffene mit steuerlichen Erleichterungen wie zum Beispiel Stundungen, Anpassung von Steuervorauszahlungen sowie Steuerabschreibungen sowie mit direkten Finanzhilfen für Unwetteropfer, die in ihrer Existenz gefährdet sind, rechnen könnten.

http://www.pnp.de/821870#1842650542

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