Archiv für Juni 1, 2013

Deutschland ertrinkt zum Sommeranfang

Veröffentlicht: Juni 1, 2013 von fluthelfer in Zentrale der Deutschen Fluthilfe

 

Der Frühling war der nasseste seit Jahrzehnten – und auch das Wetter am heutigen meteorologischen Sommeranfang passt in das Bild. Vor allem im Süden und Osten Deutschlands treten Flüsse wegen des Dauerregens über die Ufer, Deiche drohen zu brechen, der Rhein ist unpassierbar.

Akute Hochwassergefahr hat die Einsatzkräfte vor allem im Süden Deutschlands die ganze Nacht zum Samstag beschäftigt. In Sachsen wurde die Kleinstadt Grimma teilweise überflutet. Auch in anderen Städten des Freistaates blieb die Lage angespannt.

Passau in Bayern bereitete sich am Samstag auf eine Hochwasserwelle vor. Der Pegel der Donau ist laut Polizeiangaben nach dem Dauerregen der vergangenen Tage auf gut 7,60 Meter angestiegen. Der Höchststand wird in der Nacht zu Sonntag erwartet. Normal liegt der Pegel bei rund 4,50 Meter.

Rhein-Schifffahrt wegen Hochwassers eingestellt

Im Thüringer Landkreis Sömmerda hielten die aufgeweichten Deiche. Wie sich die Lage am Neckar entwickelt, war ungewiss. Heidelberg meldete Hochwasser, die Altstadt sei aber derzeit nicht in Gefahr. In der Nacht war der Pegel des Neckar stark angestiegen.

Ein Rheinzufluss drohte, die südhessische Kleinstadt Biblis zu überschwemmen. Die ganze Nacht stockten Feuerwehrleute einen Damm auf, um das zu verhindern.

Die Rhein-Schifffahrt ist auf der rund 30 Kilometer langen Strecke zwischen der Schweizer Kleinstadt Rheinfelden und der Schleuse Kembs eingestellt worden. Wie die Schweizer Rheinhäfen am Samstag mitteilten, stieg der Pegel des Flusses bei Basel wegen andauernder Regenfälle auf mehr als 8,30 Meter.

http://www.news.de

Das Lausitzer Seenland, im Volksmund auch Seenplatte genannt, umfasst eine Fläche von etwa 1300 km². Die Wasserfläche der bedeutendsten Seen beträgt dabei annähernd 75 km² und bildet sich durch die Flutung von erschöpften Braunkohletagebauen im Süden der Niederlausitz. Diese Flutung soll im Wesentlichen bis 2015/16 abgeschlossen werden, einzelne Seen bis etwa 2021.
Auf diese Weise entsteht das größte von Menschenhand geschaffene Seengebiet in Europa und eine der bedeutendsten Seenlandschaften von Deutschland überhaupt. Einige große Seen bilden über schiffbare Kanäle einen bedeutenden Seenverbund (offizieller Name dafür ist Seenverbund, im Volksmund auch Seenkette genannt). Der größte Teil des Gebietes kann so ohne Unterbrechung mit dem Boot befahren werden.

Die Lausitzer Seenlandschaft wird in Zukunft, gestützt von vielen außergewöhnlichen Freizeitangeboten, ihren ganz eigenen Charakter in der deutschen Tourismus-Landschaft entwickeln. Beispielsweise ist auf dem Sedlitzer See ein Landeplatz für Wasserflugzeuge geplant. Zu dem wird der Aktivurlaub in Form von Wassersport-Angeboten durchgehend umgesetzt. Gerade dieser Aspekt der Erholung scheint dem Lausitzer auf den Leib geschneidert zu sein. Den Kern der Seenlandschaft bildet aber nach wie vor der Senftenberger See. Er hat eine lange Tradition und ist daher sehr tief mit den Menschen der Region verbunden.

Die Seen des Lausitzer
Seenverbundes sind:
Senftenberger See

Franken – Das Hochwasser verschiebt sich

Veröffentlicht: Juni 1, 2013 von fluthelfer in Bayern

Im Fichtelgebirge und im Frankenwald gibt es Entspannung – nicht aber weiter westlich. Im mittelfränkischen Ansbach wurden Keller und Hauseingänge geschützt, auf dem Main ruht größtenteils die Schifffahrt. Jörg Hertle, BR Nürnberg.

http://www.br.de/nachrichten/hochwasser-franken-fichtelgebirge100.html

Quelle: br.de

Fluthilfe