Die Jahrhundertflut 2002 in Sachsen-Anhalt

Veröffentlicht: August 15, 2012 von fluthelfer in Hochwasser 2002, Zentrale der Deutschen Fluthilfe

Durch die Ereignisse im Nachbarland Sachsen alarmiert, wird auch im weiteren Verlauf von Elbe und Mulde mit einer schweren Flutkatastrophe gerechnet. Überall in Sachsen-Anhalt werden Deichanlagen verstärkt und Evakuierungen vorbereitet. Vor allem an der Mulde jedoch, die im Normalfall schon einer der schnellsten Flüsse in Mitteldeutschland ist, reichen die Zeit und alle Anstrengungen nicht aus, das Schlimmste zu verhindern.

12. August, Montag:

Innerhalb von nur zwölf Stunden fallen auf dem Brocken im Harz, dem höchsten Berg Norddeutschlands, 101 Liter Regen pro Quadratmeter. Dies ist der höchste Zwölfstundenwert seit dem Beginn der Wetteraufzeichnungen 100 Jahre zuvor. Seit Tagen anhaltende, starke Regenfälle sorgen allerdings vor allem in anderen Teilen von Sachsen-Anhalt schon für kleinere Überschwemmungen.

13. August, Dienstag:

Drei Stadtteile von Dessau werden evakuiert. Rund 4.600 Menschen sollen bis zum Abend des nächsten Tages ihre Häuser verlassen.

14. August, Mittwoch:

Die Jahrhundertflut erreicht Sachsen-Anhalt, erste kleinere Orte in Ufernähe werden überschwemmt. Im Landkreis Bitterfeld tritt die Mulde über die Ufer und überflutet die Orte Jeßnitz und Raguhn. Bundeswehrsoldaten sichern einen Mulde-Deich bei Pouch in der Nähe von Bitterfeld mit Sandsäcken.

Aus allen Teilen Deutschlands kommen Soldaten, Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks und viele Freiwillige. Viele von ihnen versuchen zunächst vor allem, Mulde-Dämme rund um Bitterfeld zu sichern und zu verstärken. Der Chemiepark Bitterfeld-Wolfen muss geschützt werden. Da kaum jemand genau weiß, wie stark nach Jahrzehnten die Böden des sogenannten Chemie-Dreiecks durch die DDR-Chemieindustrie belastet sind, wächst die Sorge, dass Schadstoffe ausgespült und mitgenommen werden. Eine Umweltkatastrophe droht.

In Dessau rechnet man für den Abend mit dem Eintreffen der Flutwelle. In den meisten Gebieten der Region gilt Katastrophenalarm. Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) zeigt sich bei einem Besuch in der Hochwasserregion erschüttert über das Ausmaß der Katastrophe. Ihre werde eine „nationale Aufgabe“.

15. August, Donnerstag:

Das Dessau-Wörlitzer Gartenreich wird nach und nach überschwemmt. Gegen Mittag bricht bei Bitterfeld ein Damm der Mulde, das Wasser schießt in das 62 Quadratkilometer große Restloch des früheren Braunkohle-Tagebaus Goitzsche, das zwar seit seit Jahren schon kontrolliert und planmäßig geflutet wird, nun aber sogar überzulaufen droht.

Im Süden von Magdeburg wird das Pretziener Wehr geöffnet, um die Landeshauptstadt und unter anderem auch Schönebeck an der Elbe zu schützen. Die Überflutungsflächen können die Elbe etwas entlasten. Auch in der Landeshauptstadt selbst wird nun Katastrophenalarm ausgelöst. Rund 20.000 Einwohner vor allem östlich der Elbe sollen bis Sonnabend ihre Häuser verlassen. Seit Tagen schon steigt nach schweren Regenfällen das Wasser in tiefer liegenden Gebieten wie dem Herrenkrug, wo die Pferderennbahn schon arg in Mitleidenschaft gezogen wird.

Auch im Süden von Brandenburg wird das Elbe-Hochwasser bedrohlicher. Die kleine Stadt Mühlberg mit rund 5.000 Einwohnern wird fast komplett geräumt. Doch etwa 300 Bürger weigern sich, die Häuser zu räumen. Auch Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein bereiten sich auf die Flutwelle vor, die im Norden Deutschlands nun Mitte der kommenden Woche erwartet wird.

Am Abend richten sich bange Blicke auf die Mulde bei Bitterfeld. Durch den Bau eines mehrere hundert Meter langen Deichs aus Sandsäcken soll noch einmal Zeit gewonnen werden. Der Katastrophenstab tagt bis in die Nacht hinein, um kurz nach Mitternacht eine folgenschwere Entscheidung zu fällen…

16. August, Freitag:

Der Katastrophenstab entscheidet um 01.00 Uhr nachts: Bitterfeld muss doch evakuiert werden. Insgesamt fliehen auch aus zahlreichen Städten und Dörfern der Umgebung fast 10.0000 Menschen aus den gefährdeten Gebieten. Gerüchte über Plünderungen machen die Runde, weshalb viele Bewohner der Stadt lieber in Lebensgefahr bleiben, als ihr Hab und Gut zurückzulassen.

Zunächst werden sechs von zehn Stadtteilen in Bitterfeld evakuiert. Nach wie vor fließen riesige Mengen Wasser aus der Mulde in die Goitzsche, die schon seit Jahren planmäßig und langsam geflutet worden war. Im Süden Sachsen-Anhalts überfliegen Tornados der Bundeswehr die Deiche, rund 2.000 Soldaten sind im Einsatz.

Während im ganzen Osten von Deutschland nach Schätzungen mehr als 100.000 Menschen auf der Flucht sind, werden auch für mecklenburgische und niedersächsische Regionen die Evakuierungen von Siedlungen mit rund 30.000 Menschen vorbereitet.

17. August, Sonnabend:

In Bitterfeld bricht in der Nähe des Stadions ein Sandsackdamm, der das steigende Wasser der Goitzsche aus der Stadt fernhalten sollte. Die Helfer versuchen, den vier Meter hohen Damm zu reparieren. Auch der Nordosten von Bitterfeld wird überflutet, das selbe Schicksal droht der ganzen Innenstadt. Ein Drittel der 17.000-Einwohner-Stadt steht mittlerweile unter Wasser. Die Polizei rief die letzten Einwohner auf, ihre Wohnungen sofort zu verlassen. Im Kreis Wittenberg sind rund 30.000 Menschen vom Hochwasser bedroht

Bundespräsident Johannes Rau lobt bei einem Besuch in Bitterfeld den Einsatz der freiwilligen Helfer in den Hochwassergebieten. Die CDU-Ministerpräsidenten von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, Georg Milbradt, Wolfgang Böhmer und Bernhard Vogel kommen mit Unions-Kanzlerkandidat Edmund Stoiber (CSU) zusammen, um über die Folgen der Hochwasserkatastrophe zu beraten.

Im süd-brandenburgischen Mühlberg steht der Elbe-Pegel einige Stunden lang bei 9,96 Metern. Während die Flutwelle flussabwärts rollt, kommt Hoffnung auf. Feuerwehr und Bundeswehr versuchen weiter, den Damm zu verstärken, um eine Überflutung der Stadt doch noch zu verhindern.

18. August, Sonntag: Flut in Waldersee und Seegrehna

An diesem Tag bricht der Elbe-Deich bei Seegrehna. Noch Jahre später argwöhnen viele Bewohner der Gegend, er sei gesprengt worden, um Dessau und den Wörlitzer Park zu schützen. Doch der Leiter des Landesbetriebs für Hochwasserschutz, Burkhard Henning sagt dazu zehn Jahre später:

„Ich kann ausdrücklich bestätigen, dass kein Deichbruch durch Hinzufügung menschlicher Kraft entstand, sondern nur durch die Gewalt des Wassers. Der Deich brach, weil er versagt hat.“ Burkhard Henning, Leiter des Landesbetriebs für Hochwasserschutz

Riesige Wassermassen ergießen sich in das Hinterland. In Rehsen hatten die Dorfbewohner vorsorglich einen fast zwei Kilometer langen Notdeich gebaut. Doch das Wasser steigt im Minutentakt weiter. Die letzten Versuche, den notdürftigen Deich noch einmal aufzustocken, müssen abgebrochen werden.

Auch in Dessau kann ein Damm nicht gehalten werden. Der sogenannte Schwedenwall im Osten von Waldersee hält den Wassermassen der Mulde nicht mehr stand. Schnell erweitert sich die Deich-Bruchstelle auf etwa 70 Meter. Der Dessauer Stadtteil Waldersee wird überflutet. Das Wasser steht teilweise über zwei Meter hoch. Mehrere Tage werden Bewohner nicht in ihre Häuser zurückkehren können.

Auch bei Wittenberg hat heute ein Deich nachgegeben. Das Elbe-Wasser bedroht hier 35 Dörfer. Nach dem Dammbruch in Dessau rechnen Behörden damit, dass die Mulde einen weiteren Stadtteil überfluten könnte. Die ersten Ausläufer des Hochwassers erreichen die Autobahn 9 bei Dessau.

Auf dem Flughafen Leipzig/Halle wird jetzt ein Sandsack-Logistikzentrum eingerichtet. Hubschrauber der Bundeswehr bringen von dort aus Sandsäcke in die vom Hochwasser bedrohten Regionen. In ganz Sachsen-Anhalt sind jetzt rund 60.000 Hektar Ackerfläche vom Hochwasser betroffen, etwa 11.000 Rinder und 10.000 Schweine müssen in Sicherheit gebracht werden.

Elbabwärts im Landkreis Ludwigslust in Mecklenburg-Vorpommern sowie in Lüchow-Dannenberg und Lüneburg in Niedersachsen wird Katastrophenalarm ausgelöst. Bundeswehrsoldaten, Feuerwehrleute und Helfer verstärken Deiche und beginnen auch hier mitr dem Abtransport von Rindern, Schafen, Schweinen und Pferden aus tiefer gelegenen Gebieten.

19. August, Montag: Magdeburg kommt glimpflich weg

In der Nacht um 03.00 Uhr scheint der Kampf der Rehsener um Häuser, Äcker und Weiden verloren. Das Wasser schießt über den Notdeich, überflutet Teile des Dorfs und Stallanlagen. Viele Tiere sterben. Im Dorf selbst steht das Wasser jetzt zwei Meter am alten Dorfdeich, der eigentlich schon vor Jahrzehnten seine Funktion als Schutz vor Hochwassern verloren hatte. Wenn dieser Deich auch noch bricht, versinkt das ganze Dorf. Der Druck müsste weg, wofür es in der Tat eine Möglichkeit gäbe: Das Wasser könnte in den Schönitzer Polder geleitet werden, ein natürliches Überflutungsgebiet, das allerdings bewohnt ist.

Unterdessen macht Hochwasser die Autobahn 9 bei Dessau zum Nadelöhr. In Richtung Nürnberg ist die Fahrbahn zwischen Vockerode und Dessau-Ost auf 1,5 Kilometern Länge nur noch einspurig befahrbar. Die Durchlässigkeit der Verkehrsader kann jedoch dauerhaft gesichert werden.

In Magdeburg trifft das Hochwasser eher ein als vorhergesagt. Die Elbe-Pegel steigen schneller als erwartet. Der Scheitelpunkt der Flutwelle soll am Abend ankommen. Der Krisenstab behält sich die Entscheidung über die Evakuierung weiterer Teile der Stadt östlich der Elbe aber noch vor.

Oberbürgermeister Lutz Trümper (SPD) sagte, die Lage an allen Dämmen sei kritisch. Obwohl tausende Häuser entlang der Elbe unter Wasser stehen, wird die Hauptstadt von Sachsen-Anhalt aber vom Schlimmsten verschont bleiben. Allerdings ist der Eisenbahnknotenpunkt Magdeburg lahmgelegt. Auch wegen der schweren Schäden an den Bahnanlagen in Sachsen kommt der Zugverkehr in Ostdeutschland weiträumig zum Erliegen.

Hochwasser bedroht MDR-Landesfunkhaus in Magdeburg

Mitte August bis Anfang September 2002 war in Magdeburg auch das MDR-Landesfunkhaus verwaist. Wegen des Elbe-Hochwassers ward der Sendebetrieb ausgelagert worden

Das „Wunder von Mühlberg“

In elbnahen Gebieten des Landkreises Wittenberg hat es bis zu diesem Tag sieben Dammbrüche gegeben. Doch auch Wittenberg selbst bleibt weitgehend verschont. Derweil erreicht das Hochwasser Brandenburg, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Millionen von Sandsäcke verstärken die Deiche.

Im Süden von Brandenburg ereignet sich das „Wunder von Mühlberg“: Alle Fachleute hatten die Dämme dort aufgegeben – doch sie halten, obwohl das Wasser fast zehn Meter hoch knapp unter den Deichkronen steht. Die Helfer haben ihren Kampf gegen das Wasser gewonnen. Schon am nächsten Tag können die 5.000 Einwohner in ihre Häuser zurück.

20. August, Dienstag: Die Deichöffnung von Rehsen

In der Nacht haben Rehsener selbst Hand angelegt und den Deich geöffnet. Dadurch bleibt der Ortskern verschont, doch der gesamte Schönitzer Polder wird überflutet – und mit ihm sechs Höfe. Sie stehen wochenlang unter Wasser, zwei Wochen lang gibt es keinen Strom. Zum Einkaufen werden die Leute mit dem Boot abgeholt. Sie sind überzeugt davon, dass die Rehsener die Situation in Schönitz zu verantworten haben.

Längst sind nicht alle Wunden verheilt

Für einige Rhesener hat die Sache ein Nachspiel. Fünf von ihnen werden angeklagt. Da ihnen aber keine konkrete Beteiligung an der Deichzerstörung nachgewiesen werden kann, werden sie freigesprochen. Die Geschichte jedoch belastet die Bewohner dies- und jenseits des Deichs noch immer.

Während der Ereignsisse in Rehsen versuchen Helfer im ganzen Land, die aufgeweichten Deiche zu sichern oder Schutzwälle zu reparieren. Magdeburg kam glimpflich davon, allerdings gibt es auch hier noch keine Entwarnung. Der Wasserstand der Elbe wird nach Einschätzung von Experten bis zum Sonntag über der kritischen Marke von sechs Metern bleiben. Nach dem Höhepunkt bei 6,70 Metern in der vergangenen Nacht werde das Wasser nur langsam zurückgehen, teilte der Landesbetrieb für Hochwasserschutz mit.

Inzwischen sind auch in Brandenburg erste Evakuierungen angelaufen. Die Flutwelle der insgesamt rund 1.100 Kilometer langen Elbe ist nach Angaben von Experten jetzt mehr als 500 Kilometer lang. Der Schwerpunkt reicht mehr als 200 Kilometer von Niegripp bei Magdeburg bis Boizenburg an der Landesgrenze von Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen.

Der Bayer-Konzern spendet eine Million Euro für die Region Bitterfeld als Soforthilfe für die am schlimmsten betroffenen Menschen. Wie die Staatskanzlei in Magdeburg mitteilt, haben in Sachsen-Anhalt bis zum Dienstag rund 60.000 Menschen ihre Häuser und Wohnungen verlassen müssen.

21. August, Mittwoch:

Weitere 13.000 Menschen müssen in Norddeutschland gefährdete Gebiete verlassen.

22. August, Donnerstag:

Das Elbe-Hochwasser trifft Norddeutschland nicht so schlimm wie befürchtet. Große Teile von Hitzacker an der Elbe in Niedersachsen werden jedoch überschwemmt, und noch immer leben 45.000 Menschen in Notunterkünften.

Die Bundeswehr stockt ihre Einsatzkräfte immer weiter auf. Etwa 16.300 Soldaten sind jetzt in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Brandenburg im Einsatz, weitere 10.500 Einsatzkräfte helfen in Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern.

23. August, Freitag:

Bewohner von Dessau-Waldersee können kurze Zeit in ihren zum Teil noch immer überfluteten Ort zurückkehren. Überall bietet sich ein Bild der Zerstörung, doch es gehen auch viele Sach- und Geldspenden ein.

24. August, Sonnabend:

Mit Dynamit sprengt das Technische Hilfswerk einen Deich bei Seegrehna. Das Wasser soll aus dem überfluteten Gebiet jetzt schneller wieder ablaufen, um die Gemeinden bei Wörlitz zu schützen. Man hofft, den Elbe-Pegel um bis zu 30 Zentimeter senken zu können.

25. August, Sonntag:

In der brandenburgischen Prignitz zieht sich die Elbe langsam wieder in ihr Flussbett zurück. Die Evakuierung von 38 Orten wird aufgehoben.

26, August, Montag:

Am schnellsten sinken die Pegel in Sachsen-Anhalt und Brandenburg, etwas langsamer weiter elbabwärts in Niedersachsen. In Sachsen-Anhalts Hauptstadt Magdeburg und in der Prignitz heben die Behörden den Katastrophenalarm auf. In vielen Gemeinden der Prignitz können die Menschen in ihre Häuser zurück.

28. August, Mittwoch:

Sachsen-Anhalt hat das Schlimmste der Jahrhundertflut überstanden, der Landkreis Wittenberg hebt den Katastrophenalarm auf. In Dessau und im Landkreis Bitterfeld wird der Notstand aber noch aufrecht erhalten.

29. August, Donnerstag:

Das Hochwasser an Elbe und Mulde und auch an Harzflüssen wie der Ilse hat nach offiziellen Angaben in Sachsen-Anhalt 85 Städte und Dörfer getroffen. Das Landwirtschaftsministerium in Magdeburg rechnet mit einem Schaden allein im ländlichen Raum von 420 Millionen Euro.

30. August, Freitag:

Erste Soforthilfen für Unternehmen werden ausgezahlt.

13. September, Freitag:

Nach 32 Tagen wird der Katastrophenalarm auch für Dessau aufgehoben.

Quelle: mdr.de

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